„Außerirdisches Leben halte ich für wahrscheinlich“

stern.de, 19.11.2010  –  online

Die ESA hat ihre neuen Raumfahrer vorgestellt. Mit dabei Alexander Gerst, der 2014 als erster der sechs zur ISS fliegen soll. Er hat zudem gute Chancen, eines Tages der erste Deutsche auf dem Mond zu sein. Ein Gespräch mit stern.de über den Sinn der bemannten Raumfahrt, außerirdisches Leben und die Suche nach den eigenen Grenzen.

Herr Gerst, nächste Woche beenden Sie in einer feierlichen Abschlusszeremonie Ihr Basistraining – quasi das Grundschulzeugnis an der Astronautenschule. Sie absolvieren eine sehr teure Ausbildung auf Kosten des Steuerzahlers. Macht das Druck?
Nun, ich versuche, mein Bestes zu geben, immerhin ist es ein großer Vertrauensvorschuss und es ist ungewöhnlich für mich, sozusagen Vorschusslorbeeren zu bekommen. Als Wissenschaftler bin ich es gewohnt, nach Resultaten bemessen zu werden.

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