Eva Wolfangel

News und Termine

Ich freue mich über jede Gelegenheit, mit euch und Ihnen im echten Leben zu diskutieren und mich auszutauschen. Deshalb poste ich hier regelmäßig aktuelle Termine und andere Neuigkeiten. Ich freue mich, wenn wir uns sehen!

Im Herbst gibt es viele Chancen, sich im echten Leben zu treffen - unter anderem halte ich eine Keynote über das Metaverse bei der Next Frontiers Konferenz in Stuttgart sowie eine Keynote zu Überwachung auf einer Datenschutzkonferenz in Köln. Außerdem spreche ich in Heidelberg mit einigen der mit den höchsten Awards in der Informatik und der Mathematik ausgezeichneten Forscher:innen über kreative Methoden, ihre komplexen Themen zu kommunizieren. Die meisten Veranstaltungen sind öffentlich - sehen wir uns?

Als ich meine Webseite kurz vor der Pandemie einem Relaunch unterzogen habe, habe ich voll optimistisch diese neue Kategorie "News und Termine" eingeführt mit der Idee, hier Informationen zu veröffentlichen, die zu Begegnungen im "echten Leben" führen können und sollen. Denn immer wenn sich ein direkter Austausch mit Leser:innen, Hörer:innen oder Kolleg:innen zufällig ergibt - sei es am Rande von Konferenzen oder im Zuge von Recherchen - empfinde ich das als sehr inspirierend. Deshalb wollte ich dem Zufall auf die Sprünge helfen in der Hoffnung, dass Interessierte hier sehen können, wann ich wo im analogen, materiellen Raum anzutreffen bin. Doch dann kam die Pandemie - und alles Materielle versank im Virtuellen. Auch da gab es viele interessante Erlebnisse, aber jetzt freue ich mich, wenn materielle Begebenheiten wieder zunehmen. Denn so schön das Virtuelle ist, noch fehlt einiges von dem, was analoge Begegnungen schön macht. Und da sich nun, im Herbst 2022, einige Veranstaltungen "im echten Leben" häufen, wage ich hier mal einen neuen Post.

Auch aus Hybrid lässt sich was machen! Das ist das Motto meines Herbstes. Allerdings wird es nicht automatisch gut. Es braucht einen Plan, gute Vorbereitung und Wissen über Plattformen und Technik.

Die letzten beißen die Hunde - oder auch die Pandemie: einige der Veranstaltungen aus dem Update vom September mussten nun doch verschoben werden oder digital stattfinden. Doch nach einem bewegenden und sehr inspirierenden Silbersalz-Festival in Halle im Oktober, bei dem ich unter anderem eine Konferenz über das Thema Vertrauen im Journalismus und der Wissenschaftskommunikation in der Leopoldina und drei Filmgespräche in einem alten Kaufhaus sowie einer Kirche moderieren durfte, habe ich viel neue Energie und Motivation mit in den Winter genommen. (Hier gibt es ein paar Eindrücke der Konferenz, wenn auch bislang keine Aufzeichnung. Nicht zu unterschätzen: der "Frank-Schätzing-Effekt :))

Im Herbst stehen einige spannende Moderationen, Keynotes und Talks für mich an - digital, in der Virtuellen Realität und im echten Leben. Sehen wir uns?

Nach einem wahnsinns Fellowship-Jahr am MIT und in Harvard in Boston bin ich nun wieder zurück in Deutschland und kann es kaum erwarten, den einen oder die andere wieder zu sehen! Ich weiß, das mit dem Sehen ist gerade nicht so einfach, gleichzeitig spüre ich eine große Sehnsucht nach Austausch im "echten Leben".

Und das kann ich gut verstehen. Nachdem ich gefühlt eine Million Video-Konferenzen und Online-Kurse seit März erlebt habe (MIT und Harvard haben ihr gesamtes Kurs-Programm auf Zoom verlegt), ist irgendwie erneut klar geworden, dass Videokonferenzen das echte Leben kaum abbilden können. Sie sind nicht mehr als eine schlechte Krücke für die Realität, es geht so viel verloren.

Als hätte ich es geahnt, habe ich genau das übrigens schon im Dezember für die ZEIT aufgeschrieben - und dabei einige Alternativen genannt, die das echte Leben wenigstens etwas mehr in das virtuelle integrieren. Doch das hat sich leider nicht durchgesetzt. Und so bleibt meine Prophezeiung: wer will, dass Menschen so richtig genug von Video-Konferenzen und Online-Kursen haben, der soll nur weiter derart uninteraktvie Inhalte anbieten.

Zum Glück gibt es Lichtblicke!

I will be a Knight Science Journalism Fellow at MIT from August 2019! I am very happy to be part of an incredibly exciting and diverse group of renowned science journalists. MIT even calls us "elite journalists" in its press release, which honors me very much. But I still have to get used to this term in connection with my name. :)

What am I going to do there?
We fellows will come to Cambridge for a 10-month fellowship that allows us  to explore science, technology, and the craft of journalism in depth, to concentrate on a specialty in science, and to learn at some of the top research universities in the world.

Each of us also pursues his or her own research project, for which I would like to meet many researchers from various disciplines - first of all, of course, at MIT, Harvard, Boston, Greater Cambridge Area. But we also have time for travel, which will certainly take me to other renowned US universities and institutes.
(Click on "weiterlesen" for a little insight into my project / research question for my year in Cambridge.)

I am thrilled that I will be giving a talk at this year's re:publica in Berlin! At the best of all conferences - a visit to Berlin on May 8 is definitely worth it. Title is:  The augmented human - A future where we share bodies and senses with machines?


In future we will not only collaborate with robots, but also share our bodies. "Augmented Human" is the keyword: the enhanced human being will be able to transfer his consciousness into robots or even let machines use his own body. The self will become relative: thanks to our technical enhancement we will be able to share our senses with others as well as transfer them to others and ultimately use other people's bodies as well. How will this future be? What will be good and what can go wrong?